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Umweltarena mit ZKB Lernenden

Die Lernenden der ZKB hatten am 19.6 einen Umwelttag in der Umweltarena. Einen halben Tag setzten sie sich mit GORILLA auseinander, wie man den Alltag nachhaltiger gestalten kann. Dabei entstanden Seedbombs, Badekugeln oder auch Randenhummus und Erbsenguacamole. Den anderen Halbtag wurden die Inhalte von der Umweltarena vertieft. Zudem durften die Lernenden im Parkour verschiedene (Elektro)-Fahrzeuge Testfahren, wie zum Beispiel Tandemvelos, e-Bikes, E-Trottinett und vieles mehr.

GORILLA @ PumpKing Challenge

GORILLA war mit einer Smoothie-Bar an der PumpKing Challenge in Glarus Nord. Mhmm…
Nebst unseren Longboard-Instruktorinnen und -Botschafterinnen Annina & Jasmine, nahm auch GORILLA Rookie Jonas teil!

Als Gemeinschaft kann man am meisten erreichen

Gespräch zwischen Nadim, GORILLA Rookie & Yves, Mitglied der Klimajugend in Zürich

Der Klimawandel ist ein allgegenwärtiges Thema. Seit längerer Zeit setzen sich motivierte Schüler und Schülerinnen bei Streiks und Demos  für einen Richtungswechsel in der Klimapolitik ein. Es ist eine Protestwelle rund um den Globus. Auch der 15-jährige Yves Henz, Gymnasiast, macht mit.

Nach einer Demonstration freundete er sich mit einem Organisator an und ist seitdem Mitglied der Klimajugend in Zürich. Was Yves von der aktuellen Problematik hält, welche Forderungen an den Staat gestellt werden müssen und wie man etwas dagegen tun kann, hat Nadim, GORILLA Rookie, mit ihm besprochen.
(Das vollständige Interview kann man am Ende des Berichts anhören.)

N: Was war deine Motivation, bei der Klimajugend mitzumachen?
Y: Schon seit Jahren sieht man die Dramatik der Lage und grundsätzlich will ich Kinder haben und möchte, dass sie ein schönes Leben haben. Ich glaube, bei unseren Kindes-Kindern ist dies nicht mehr möglich, wenn wir jetzt nichts machen.

N: Was denkst du, wieso fängt die ganze Bewegung erst so spät an?
Y: Es ist schon spät, aber noch nicht zu spät. Erst jetzt merkt man, wie schlimm die Situation ist. Vor allem nach dem Hitzesommer des letzten Jahres und seit dem IPPC-Bericht. Es sind nun viel schlimmere Bilder als bis anhin bekannt.

N: Ist also das grösste Problem, dass sich das Klima so stark verändert?
Y: Ja, es wäre nicht schlimm, hätten wir immer dasselbe Klima und ein Grad wärmer. Aber an vielen Orten gibt es Wetterextreme, extrem heiss oder häufiger extrem kalt. Dass sich die Natur daran anpasst, ist schlicht nicht realistisch, da die Natur Jahrhunderte dafür bräuchte.

N: Was sind die Folgen?
Y: Man sieht jetzt schon Folgen, z.B. das Artensterben. Mittlerweile sind eine Million Arten in den nächsten Jahren vom Aussterben bedroht. In China beispielsweise müssen die Leute in gewissen Regionen die Apfelbäume selber bestäuben, weil es zu wenig Insekten gibt. Das ist nicht sehr effizient. Wir müssen jetzt der Natur Sorge geben, sie ist unsere Lebensgrundlage.


N:
Welche Veränderungen soll jeder einzelne machen? Was kann jeder dazu beitragen?
Y: Grundsätzlich sollte man aufs Fliegen verzichten. Ein Schritt, den man sicherlich verkraften kann, sofern man keine Verwandte im Ausland hat. Und sich politisch engagieren, also wählen gehen. Anstatt immer Neues zu kaufen, in die Brockis und Second Hand Läden gehen, wo es fast gleichwertige Kleidung wie in Modeläden gibt. Grundsätzlich gilt: weniger fliegen, weniger Fleisch, weniger Mobilität. Es müssen alle mitziehen! Man scheitert, wenn einer nicht mitzieht. Und es braucht Einschränkungen!

N: Es muss nun mehr passieren – auch vom Staat aus.
Y: Wir (die Klimajugend) sind nicht das umsetzende Organ. Wir weisen bloss darauf hin und wollen die Diskussion aufrechterhalten. Politiker müssen die Dringlichkeit der Situation wahrnehmen, auch wenn es sie möglicherweise nicht mehr betreffen wird. Es braucht Massnahmen und zwar jetzt.

N: Was sind die konkreten Forderungen, die ihr an den Staat stellt?
Y:  Konkret: Null C02-Emission bis 2030! Um dieses Ziel zu erreichen, soll der Staat Wissenschaftler einbeziehen. Es gibt weitaus kompetentere Menschen als wir und die kann der Staat in die Planung involvieren.

N: «Das ist mir zu blöd. Viel zu aufwendig und betrifft mich nicht mehr», sind manchmal Ausreden. Was sagt ihr diesen Personen?
Y: Man muss aufzeigen, was wir zu verlieren haben, was die Alternative wäre. Und die Alternative will man ja nicht. Wir zahlen jetzt schon 11% mehr auf Getreide wegen Dürre. Was kann geschehen? Wenn es weiter Wasserverknappung gibt, wird es massive Flüchtlingswellen geben. Gerade die Parteien, die den Klimawandel leugnen, die wollen dann auch keine Flüchtlinge.

N: Das wären ja dann Wirtschaftsflüchtlinge und diese werden in der Schweiz nicht aufgenommen.
Y: Die kommen dann irgendwann so oder so. Wenn du kein Wasser mehr hast, bist du dazu gezwungen, deine Gegend zu verlassen.

N: Das ist bestimmt so, aber sie werden ja trotzdem nicht in der Schweiz aufgenommen.
Y: Es wird dann nicht lange dauern bis es Krieg gibt in solchen Ländern. Dann hat man wieder legale Flüchtlinge. Das ist ein humanitäres Thema, welches man sich auch überlegen muss. Ist es denn okay, dass wir ihre Welt zerstören und danach nicht mal die Verantwortung dafür übernehmen?

N: Es gibt einige Jugendliche, die für Klimademos die Schule schwänzen. Was denkst du über das Thema Schwänzen?
Y: Es ist nicht schwänzen. Schwänzen ist für Fun oder wenn man keine Lust auf Schule hat. Das ist es nicht, denn es ist viel bewusster. Für was lernen wir, wenn wir eh keine Zukunft haben? Das klingt jetzt sehr polemisch und überspitzt, aber trifft es doch. Der Streik ist das letzte demokratische Mittel, das man ergreifen kann. Das ist eine Verzweiflungstat – diese sollte von niemandem belächelt werden.

N: Was kann man sonst noch machen, ausser demonstrieren?
Y: Man kann sich in einer Jungpartei engagieren. Es gibt verschiedene Organisationen, die sich mit dem Thema befassen und Lösungsansätze aufzeigen. Und ich glaube, die Diskussion ist wichtig. Man kann sich informieren, diskutieren und anderen Wege und Lösungsansätze zeigen. Wissen in der Bevölkerung weitergeben, damit die ganze Gesellschaft teilnimmt.

N: Was erhoffst du dir von der Zukunft? Wird es besser?
Y: Wenn wir’s schaffen, unsere Lebensgrundlage zu erhalten, dann glaube ich ja. Wir werden bestimmt Fortschritte in der Medizin und Technik machen. Die Frage ist, was bringt uns das und wie kann man es anwenden? Wir sollten uns auf das Menschliche besinnen. Dass wir uns in der Gesellschaft wieder vereinen, dass wir uns finden und als eine Gemeinschaft fühlen. Wenn das erreicht wird, können wir viel erreichen in der Zukunft.

Für das vollständige Interview, hier klicken:

Nationale Klimademo

An der nationalen Klimademo am 06. April nahmen über  50’000 Personen teil, allein in Zürich waren es um die 15’000. Nicht nur Kinder und Jugendliche waren vor Ort, sondern auch viele Eltern. Genau das war das Ziel des Filmes, welcher für die Klimademo produziert wurde. 

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Banana Life mit Ari & Bere

Zwei Junge ganz Gross. Die Nachwuchs-Athletinnen und GORILLA Botschafterinnen Ariane Burri und Berenice Wicki werden in einem kurzen Dokumentarfilm vorgestellt; die erste Folge von Banana Life.
GORILLA war mit den zwei Girls unterwegs und erfuhr aus erster Hand, was es braucht um professionell Snowboard zu fahren.
Denn Talent ist nur ein Teil davon.

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Faire Kleidung

Grosse Modekonzerne lassen ihre Kleider oft unter umweltschädlichen Zuständen und schlechten Arbeitsbedingungen für die Arbeiter produzieren. Diese Kleidung ist so billig, dass man sie impulsmässig kauft, einige Male trägt und sie wieder wegwirft. War ja nicht teuer. Es gibt aber faire Alternativen für alle Parteien.

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GORILLA Workshop – Zürich

Workshop am 12.03.2019 mit der Kantonsschule Enge Zürich

Sudden Rush Banked Slalom 2019

Sudden Rush Banked Slalom 2019 in Laax
Kids aus der Junior Kategorie (14-17 Jahren) erhielten als Preis einen GORILLA TSG Helm!

GORILLA ist ein Programm der

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