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Die 5 R’s zur Abfallreduktion

Die 5 R’s zur Abfallreduktion, die du nicht verpassen darfst

Im Jahr 2016 verursachte in der Schweiz jede*r Einwohner*in 716 kg Abfall. Somit gehört die Schweiz zu den Spitzenreitern weltweit
(BAFU, 2018). Was können wir tun, um Müll zu vermeiden oder mindestens zu reduzieren?

 

Hierfür gibt es die goldene Regel der folgenden 5 R’s:

Refuse (ablehnen)
Sag «Nein» zu Dingen, die höchstwahrscheinlich sowieso gleich wieder im Müll landen, wie beispielsweise Gratismuster, Strohalmen in Getränken, Kassenquittungen oder Gratis-Shampoos im Hotel. Denn je weniger wir annehmen, desto weniger wird produziert.

Reduce (reduzieren)
Dreh die Musik auf und beginne mit dem Ausmisten. Hierbei musst du natürlich nichts wegwerfen, sondern kannst die Dinge wieder in Umlauf bringen, indem du sie zum Beispiel jemandem verschenkst, der sie braucht oder einfach Freude daran hat – Win-Win! Des Weiteren hilft es unter anderem das Auto weniger zu benutzen, Lebensmittel ohne Mehrfachverpackung zu kaufen und zweimal zu überlegen, welche Dokumente du wirklich drucken willst.

Reuse (wiederverwenden und reparieren)
Warum nicht die Lebensdauer unserer Produkte verlängern, indem wir sie wieder und wieder verwenden? Einwegprodukte sind meistens von schlechter Qualität und zudem Gift für die Umwelt. Lieber nimmst du dir deinen Stoffbeutel für den Einkauf mit und sparst nicht nur Geld, sondern tust auch der Umwelt etwas Gutes. Weitere wiederverwendbare Alternativen:

  • Thermobecher statt Pappbecher
  • BPA freie Trinkflaschen wie die von GORILLA statt Plastikflaschen
  • Baumwolllappen statt Küchenpapier
  • Tee-Ei statt Teebeutel
  • Kaffeekanne statt Kapseln, Filter oder Pads
  • Tupperware statt Alu-/ Frischhaltefolien

Recycle (zur Wertstoffsammlung geben)
Alles was sich jetzt doch noch an Müll ansammelt kannst du in den «richtigen» Recycling-Kreislauf bringen, indem du den Müll trennst. So kann beispielsweise aus Abfall Energie produziert werden oder es können neue Produkte hergestellt werden. Doch denke daran, auch diese Herstellung braucht wieder Energie.

Rot (Kompostieren)
Beim Kompostieren entsteht aus Küchenabfällen hochwertiger Dünger, den man gleich wieder bei seinen Pflanzen einsetzen kann. Regionaler und günstiger geht’s kaum!

 

 

Und wenn du genug von den R’s hat, kannst du UPCYCLEN. Dabei werden Abfallprodukte oder scheinbar nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. Durch die Aufwertung von bereits vorhandenem Material wird die Verwendung von Rohstoffen reduziert und somit schonend mit Ressourcen umgegangen. Somit kannst du z.B. PET-Flaschen als Gemüsebeete, alte Paletten als Bett oder leere Glasflaschen als Blumenvasen nutzen.

 

Quellen:
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/inkuerze.html
https://wastelandrebel.com/de/die-5-rs-von-zero-waste
https://goingzerowastebern.blog/2017/05/12/zero-waste-und-die-5-r

Veröffentlicht in Green

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