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Plastik, Plastik, Plastik – verschwenden oder vermeiden?

Plastikmüll
Hast du schon einmal darauf geachtet, wie schnell bei dir zu Hause der Plastikmüll voll ist? Ziemlich schnell, oder? Warum es besser ist, auf Plastikverschwendung zu achten und was genau du tun kannst, erfährst du hier.

Wenn du dich bei einer Runde durch den Supermarkt mal umschaust, dann kannst du auch sehen, wieso der Plastikmüll so schnell überquillt. Fast alles ist in Plastik verpackt. Teigwaren, Joghurt, Waschmittel und sogar Gemüse und Früchte wie Gurken, Rüebli und Äpfel kann man fast nur in Plastikverpackung kaufen.

Leider findet sich der ganze Plastikabfall nicht nur im Müll , denn es gibt auch versteckte Plastikabfälle, die wir teilweise nicht einmal bemerken. Mikroplastik – kleine Plastikstücke, die sich in Kosmetikprodukten verstecken – landen oft durch das Abwasser in Flüssen und schlussendlich im Meer.

Die Natur kann Plastik nicht selbst abbauen, deswegen bleibt es bestehen und verschmutzt so nicht nur Wälder und Straßengräben, sondern auch die Gewässer. Unsere Umwelt wird belastet und die Tiere, die im Meer leben, werden durch Plastikmüll in ihrem natürlichen Lebensraum gestört.

Doch das muss nicht so weitergehen, denn jeder kann darauf achten, in seinem Alltag nur so viel Plastik zu verwenden, wie nötig.

Wir haben hier ein paar Tipps für dich, wie auch du etwas gegen die Plastikverschwendung und -verschmutzung unternehmen kannst.

  1. Mehrweg statt Einweg: Gemüse und Obst muss man nicht unbedingt in Plastikverpackungen kaufen, sondern die gibt es auch lose. Auch Joghurt, Milch und ähnliche Produkte kann man mittlerweile in Mehrweg-Glasflaschen kaufen.
  2. Früchte und Gemüse lose kaufen: Lass doch lieber einmal die Plastiktüten, die immer beim Obst und Gemüse hängen, liegen. Stattdessen kannst du deinen Einkauf auch einfach lose aufs Band legen, denn putzen und waschen solltest du die Lebensmittel ja so oder so. Tipp: Klebe das “Gewichts-Zettelchen” einfach auf eine Frucht / Gemüse.
  3. Plastiksack, nein danke!: Oft wird dir beim Kauf im Laden eine Säckchen angeboten, aber du kannst deine Einkäufe auch einfach in deinem Rucksack oder einer Stofftasche verstauen und kannst dadurch auf den Plastiksack verzichten.
  4. Benutzte Flaschen für unterwegs: Wenn du Sport machst, dann solltest du nicht vergessen Wasser zu trinken. Verwende doch einfach eine benutzte Einwegflasche. Auswaschen und schon kannst du sie nochmal benutzen.
  5. Hahnenwasser statt Mineralwasser: Mineralwasser ist meistens in Plastikflaschen abgefüllt. Du kannst auch einfach Hahnenwasser trinken. Das ist genauso erfrischend, sofort zur Hand und sogar gratis.
  6. Initiative ergreifen: Wenn dir Plastikmüll oder anderer Müll am Straßenrand oder in der Stadt auffällt, der nicht im Müll gelandet ist, dann kann man sich kurz Zeit nehmen und ihn im nahegelegenen Mülleimer entsorgen.
  7. Nutze den Sammelsack: Im Sammelsack kannst du alle verschiedenen Arten von Kunststoff und Plastik sammeln. Die gesammelten Plastik-Abfälle werden dann im Kanton Thurgau bei der Inno-Recycling eingeschmolzen und wieder für Plastik-Stoffe verwendet – Oh Yeah!
    Hier kriegst du Sammelsäcke und kannst sie gefüllt wieder abgeben.
  8. Upcycling: Ein Leben ganz ohne Plastik ist nicht so einfach. Wenn du zu Hause Plastikmüll findest und ihn eigentlich wegschmeissen würdest, schau doch mal ob du nicht auch etwas Cooles daraus machen kannst. Hier kommt unser coolster Plastik-Upcycling-Tipp.

 

WICHTIG: Für die Shrinky Dings musst du Plastik mit dem Code: 06 Polystyrol verwenden! 

 

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